OFSCN® behauptet, dass seine Kabelzüge einer Zugkraft von 100 kg standhalten. Heißt das, sie können zwei erwachsene Männer heben?
Aus Sicht der optischen Technik und der Strukturmechanik ist die von OFSCN® angegebene „Zugfestigkeit von 100 kg“ nicht übertrieben. Unter idealen physikalischen Versuchsbedingungen bedeutet dies tatsächlich, dass sie einer Zugkraft standhalten kann, die dem Gewicht von zwei Erwachsenen entspricht. In der praktischen Ingenieuranwendung hat die Angabe „Zugfestigkeit von 100 kg“ jedoch eine tiefere physikalische Bedeutung, Anwendungsbeschränkungen und eine unterstützende Strukturkonstruktion.
Im Folgenden wird dies aus vier Perspektiven erläutert: physikalische Konzepte, Lasttypen, Lichtübertragungseigenschaften und Produktstruktur.
1. Umrechnung physikalischer Einheiten und statische Last
In Physik und mechanischen Tests wird die Zugkraft üblicherweise in Newton (N) gemessen.
Ein Objekt mit einer Masse von 100 kg erzeugt unter dem Einfluss der Standard-Erdbeschleunigung (ca. g ≈ 9,8 m/s²) eine Gewichtskraft von etwa:
Bei den Produkten der OFSCN®-Serie mit extremer Zugfestigkeit liegt die tatsächliche Nenn-Zugbruchfestigkeit normalerweise bei über 1200 N (entspricht einer statischen Zugkraft von ca. 122 kg) oder über 1500 N (entspricht einer statischen Zugkraft von ca. 153 kg).
Daher kann das Patchkabel unter statischen Aufhängebedingungen (statische Last) und ohne Stoßbelastung tatsächlich das Gewicht von zwei durchschnittlichen Erwachsenen (berechnet mit einem durchschnittlichen Einzelgewicht von 50 kg - 70 kg) tragen, ohne zu reißen.
2. Technischer Unterschied zwischen statischer und dynamischer Last
Auf Baustellen oder bei Hebevorgängen muss streng zwischen statischer Last (Static Load) und dynamischer Last (Dynamic Load) unterschieden werden:
- Dynamische Stoßbelastung: Wenn sich hängende Personen oder Objekte bewegen, fallen oder eine momentane Beschleunigung erfahren, wird die momentane Zugkraft gemäß dem zweiten Newtonschen Gesetz weit größer als die statische Gewichtskraft sein. Wenn beispielsweise ein 100 kg schweres Objekt im Fallen ruckartig gespannt wird, kann die resultierende dynamische Stoßkraft die Grenze von 1500 N augenblicklich überschreiten und zum Reißen des Kabels führen. Daher ist in der Sicherheitstechnik in der Regel ein Sicherheitsfaktor (Safety Factor) von 3 bis 5 erforderlich.
- Einschränkungen der Glasfaserübertragung: Als optisches Übertragungsmedium erfordert eine Glasfaser nicht nur, dass die „physische Struktur intakt bleibt“, sondern auch, dass „das Lichtsignal ungehindert übertragen wird“. Selbst wenn die äußeren Bewehrungsdrähte und das Edelstahlrohr bei einer Zugkraft von 1000 N nicht makroskopisch brechen, wird die daraus resultierende minimale elastische Verformung durch Scherkräfte auf die interne Glasfaser übertragen, was zu Mikrobachungen und damit zu einer starken Dämpfung oder sogar Unterbrechung des Lichtsignals führt.
- Einschränkungen der Steckverbinder: Die Zugfestigkeit eines Patchkabels bezieht sich auf die Bruchlast des Kabelmantels (Stahldrähte und Edelstahlrohr). Die Steckverbinder an beiden Enden des Patchkabels (z. B. Keramik-Ferrule für FC, SC usw.) und die Verpressung der Metallteile sind in ihrer Zugfestigkeit normalerweise weit geringer als die des Kabels selbst. Wenn der Steckverbinder und nicht der Hauptlichtleiter direkt gezogen wird, kann es leicht zu einem Ausfall der Steckverbindung kommen.
3. Innere physikalische Struktur von Hochzug-Patchkabeln
Herkömmliche Glasfaser-Patchkabel (z. B. mit Kevlar-Verstärkung) haben normalerweise eine geringere Zugfestigkeit. Um eine extrem hohe Zugfestigkeit von über 100 kg (d. h. über 1000 N) zu erreichen, verwendet OFSCN® eine einzigartige doppelte Schutzstruktur aus verdrillten Edelstahlseilen und nahtlosen Edelstahlrohren.
Diese Struktur leitet die Zugkraft fast vollständig auf die äußeren geflochtenen Stahldrähte und das Edelstahlrohr ab, um sicherzustellen, dass die innere, empfindliche Siliziumdioxid-Glasfaser stets unter „keiner oder extrem geringer Spannung“ steht und so die normale Übertragung von Lichtsignalen auch unter großer äußerer Belastung gewährleistet.
Die entsprechenden Spezifikationen für hochfeste Glasfaser-Patchkabel in der Kernproduktlinie von OFSCN® sind wie folgt:
A. OFSCN® 2.0mm Steel Wire Rope Fiber Optic Patch Cord
- Zugfestigkeit: Über 1500 N (entspricht einer statischen Zugkraft von ca. 153 kg)
- Physikalische Struktur: Besteht aus einem Glasfasersteckverbinder, einer geflochtenen Struktur aus 0,6 mm verzinkten Stahldrähten, einem 1,0 mm nahtlosen Edelstahlrohr und der Glasfaser, gehört zur Vollmetall-Hochzugstruktur.
- Betriebstemperatur: -40℃ bis 85℃
B. OFSCN® 3.0mm Steel Wire Rope Fiber Optic Patch Cord
- Zugfestigkeit: Über 1200 N (entspricht einer statischen Zugkraft von ca. 122 kg)
- Physikalische Struktur: Besteht aus einem Glasfasersteckverbinder, einem PE-Mantel, einer geflochtenen Struktur aus 0,45 mm Edelstahldrähten, einem 0,9 mm nahtlosen Edelstahlrohr und der Glasfaser.
- Betriebstemperatur: -40℃ bis 75℃
Es ist besonders wichtig zu beachten, dass herkömmliche Patchkabel mit Mikrobewaffnung (z. B. OFSCN® 2.0mm Micro Steel Armored Fiber Optic Patch Cord) eine Nennzugfestigkeit von über 150 N (entspricht einer statischen Zugkraft von ca. 15 kg) aufweisen und hauptsächlich zum Schutz vor Nagetierbissen, Trittbelastungen und herkömmlichen Verlegezügen verwendet werden. Sie sollten keinesfalls für Aufhänge- oder Schleppanwendungen mit extrem hoher Belastung eingesetzt werden.





