Wir führen derzeit Forschungen und Tests zu Fluid-Elektroden-Kapazitäts-Deionisations (FCDI)-Geräten für die Wasseraufbereitung durch. Um unsere frühen Strömungssimulationsmodelle zu validieren, müssen wir die unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten in verschiedenen Bereichen der Gerätekammer sowie die Druckdifferenz zwischen Einlass und Auslass vor Ort messen.
Nach eingehender Prüfung plane ich den Einsatz von Mehrpunkt-Kapillarfaser-Gratings (CapillaryFBG), die durch die fließende Salzwasserkammer geführt werden, um Spannungen/Verformungen zu erkennen. Da unsere Betriebsbedingungen durch geringe Druckdifferenzen und niedrige Strömungsgeschwindigkeiten gekennzeichnet sind, möchte ich Ihre technischen Experten konsultieren, ob die derzeitigen kundenspezifischen FBG-Produkte und die dazugehörigen Demodulatoren die folgenden Messanforderungen erfüllen können:
Betriebsbedingungen und Strömungsparameter
Abmessungen der Strömungskammer: 40**50**2 mm
Flüssigkeitsmedium: Salzlösung mit geringer Konzentration (1000 mg/L NaCl) oder eine Mischung mit Kohlenstoffpartikeln (fließende Elektrodenaufschlämmung).
Strömungsgeschwindigkeitsbereich: Simulationsergebnisse zeigen, dass der Bereich mit hoher Strömungsgeschwindigkeit etwa 0,3 m/s beträgt, während der Bereich mit niedriger Strömungsgeschwindigkeit (einschließlich Totzonen) etwa 0,05 m/s beträgt.
Druckcharakteristik: Der Druck nimmt von der Einlass- zur Auslassseite stufenweise ab. Die simulierte Gesamtdruckdifferenz zwischen Einlass und Auslass beträgt nur etwa 600 Pa. (Die Druckverteilung stimmt nicht vollständig mit der Geschwindigkeitsverteilung überein; zum Beispiel kann die Strömungsgeschwindigkeit am Auslass hoch sein, aber der Druck ist der niedrigste Bereich der gesamten Kammer).
Vorläufiger Installations- und Testplan
Faseranordnung: Eine mehrpunktige, kundenspezifische CapillaryFBG wird horizontal oder vertikal durch die gesamte strömende Flüssigkeitskammer geführt.
Messpunktverteilung: Drei Messpunkte (Gratings) sind auf einer Faser angeordnet, mit einem Abstand von 15 mm zwischen den benachbarten Messpunkten.
Messlogik: Zur Messung von Strömungsgeschwindigkeitsunterschieden: Unterschiedliche Scherspannungen, die durch die Flüssigkeit in verschiedenen Bereichen (z. B. Hauptkanal und Totzone) auf die Faseroberfläche ausgeübt werden, führen zu unterschiedlichen Wellenlängenverschiebungen der FBGs an verschiedenen Positionen, was wiederum auf die Strömungsgeschwindigkeitsverteilung zurückgeführt wird.
Zur Messung der Gesamtdruckdifferenz: Verfolgung von Änderungen der Gesamtspannung im Gerät mit steigender Einlassströmungsgeschwindigkeit/Druck.
Empfindlichkeit der Spannungsmessung: Für Flüssigkeiten (sogar Aufschlämmungen mit Kohlenstoffpartikeln) im Bereich niedriger Strömungsgeschwindigkeiten von 0,05 m/s bis 0,3 m/s, reicht die durch die Flüssigkeitsströmung verursachte Verformung der CapillaryFBG aus, um eine messbare Wellenlängenverschiebung zu erzeugen? Reicht das Signal-Rausch-Verhältnis aus, um Bereiche mit unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten aufzulösen?
Auflösungsvermögen für Mikrodruckdifferenzen: Die maximale Druckdifferenz zwischen Einlass und Auslass beträgt nur 600 Pa. Können die kundenspezifische Faser in Verbindung mit dem Demodulator solch kleine Druckänderungen präzise demodulieren?
Verkapselung und Störungen: Besteht beim Querkraftbeaufschlagung der FBG eine zu starke Dämpfung der Spannungsübertragung? Welche spezielle Oberflächenbeschichtung ist für die Faser bei Reibung/Spülung durch Kohlenstoffpartikel erforderlich?
Demodulator-Empfehlung: Für die dynamische Überwachung der oben genannten kleinen Dehnungen, welche Auflösung (im pm-Bereich) und Abtastfrequenz des Demodulators sind erforderlich? Gibt es empfohlene Modelle?
Ich freue mich auf die Antworten und Auswahlvorschläge Ihrer technischen Experten. Wenn dieser Plan theoretisch machbar ist, würde ich gerne die Details der kundenspezifischen Anpassung weiter besprechen. Vielen Dank!





