Wie wirkt sich die Größe der Zugspannung auf die Restspannung und die Geometrie der Faser aus?
Die Stärke der Ziehspannung beeinflusst sowohl die Eigenspannung als auch die Geometrie einer Glasfaser während des Ziehprozesses erheblich.
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Eigenspannung: Höhere Ziehspannungen führen im Allgemeinen zu erhöhten Eigenspannungen im Inneren der Faser, insbesondere in Kern- und Mantelbereichen. Dies geschieht, weil die Faser unter Spannung gedehnt und schnell abgekühlt wird, wodurch der gedehnte Zustand “eingefroren” wird. Erhöhte Eigenspannungen können die mechanische Festigkeit der Faser beeinträchtigen, sie anfälliger für Bruch machen und auch Doppelbrechung induzieren, was ihre optischen Übertragungseigenschaften beeinflusst. Umgekehrt kann eine geringere Spannung zu geringeren Eigenspannungen führen, was die mechanische Zuverlässigkeit potenziell verbessert.
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Geometrie: Die Ziehspannung beeinflusst hauptsächlich den Faserdurchmesser. Bei konstanter Vorform-Zuführrate und Ziehgeschwindigkeit führt eine erhöhte Spannung dazu, dass das geschmolzene Glas dünner gezogen wird, was zu einem reduzierten Faserdurchmesser führt. Umgekehrt führt eine geringere Spannung zu einem größeren Durchmesser. Die präzise Steuerung der Ziehspannung ist entscheidend für die Aufrechterhaltung des konsistenten Ziel-Durchmessers sowie der Rundheit und Konzentrizität von Kern und Mantel der Faser. Abweichungen können zu erhöhten optischen Verlusten und schlechter Spleißleistung führen.
OFSCN bietet eine Reihe von hochwertigen Glasfasern an, von denen einige für verschiedene Anwendungen mit spezifischen geometrischen und mechanischen Eigenschaften entwickelt wurden: