Gritgröße von Faserpolierpapier

Von 9 µm bis 0,3 µm – wie bestimmen unterschiedliche Körnungen von Polierpapier die Endflächenqualität des Steckers?

Unterschiedliche Körnungen von Polierpapier sind entscheidend für die Erzielung einer optimalen Stirnflächenqualität bei Glasfasersteckverbindern, was sich direkt auf ihre optische Leistung auswirkt. So beeinflusst die Korngröße das Ergebnis:

  • Grobe Körnung (z. B. 9 µm): Diese Körnung wird in den Anfangsstadien verwendet, um Epoxidrückstände zu entfernen, eine grundlegende Formgebung der Ferrule vorzunehmen und größere Defekte oder Material schnell zu entfernen. Obwohl sie für die Entfernung von Massematerial effektiv ist, hinterlässt sie eine relativ raue Oberfläche mit spürbaren Kratzern.
  • Mittlere Körnung (z. B. 3 µm, 1 µm): Nachfolgende Polierschritte verwenden feinere Körnungen, um die Oberfläche schrittweise zu verfeinern. Diese Körnungen sind darauf ausgelegt, die von den gröberen Papieren hinterlassenen tieferen Kratzer zu entfernen, die Stirnfläche allmählich zu glätten und Oberflächenfehler zu reduzieren.
  • Feine Körnung (z. B. 0,3 µm): Der letzte Polierschritt, typischerweise mit sehr feinen Körnungen, ist unerlässlich, um eine hochwertige optische Oberfläche zu erzielen. Dieser Schritt entfernt mikroskopische Kratzer, reduziert die Oberflächenrauheit erheblich und sorgt dafür, dass die Stirnfläche extrem glatt und sauber ist. Eine überlegene Endpolitur ist entscheidend für die Minimierung von Einfügedämpfung, die Reduzierung von Rückreflexionen und die Maximierung der Zuverlässigkeit und Lebensdauer des Steckverbinders. Eine schlechte Stirnflächenqualität kann zu höherer Signaldämpfung und erhöhter Rückflussdämpfung führen, was die Systemleistung verschlechtert.

Unsere optischen Glasfaserprodukte, die mit Steckverbindern terminiert werden können, sind für die Verwendung mit branchenüblichen Polierverfahren zur Erzielung einer hervorragenden Stirnflächenqualität ausgelegt.

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