Blitzschutzmerkmale von Fasersensoren

Warum sind Sensoren in Metallgehäusen immer noch widerstandsfähiger gegen Blitzeinschläge als elektronische Sensoren?

Die verbesserte Beständigkeit von faseroptischen Sensoren in Metallgehäusen gegenüber Blitzeinschlägen, verglichen mit elektronischen Sensoren, beruht auf einem grundlegenden Unterschied in ihren Funktionsprinzipien.

  1. Optische vs. elektrische Signalübertragung: Faseroptische Sensoren übertragen Informationen, selbst wenn sie in Metallgehäusen untergebracht sind, über Lichtsignale durch optische Fasern. Ein Blitz, der eine massive elektrische Entladung darstellt, beeinträchtigt hauptsächlich Systeme, die auf elektrische Signale und Komponenten angewiesen sind.
  2. Rolle der Metallverpackung: Die Metallverpackung bei faseroptischen Sensoren dient typischerweise dem mechanischen Schutz, der Abdichtung gegen Umwelteinflüsse oder der Ermöglichung spezifischer Messprinzipien (z. B. Übertragung von Dehnung auf die eingebettete Faser). Sie leitet nicht das primäre Sensorsignal. Obwohl die Metallverpackung selbst von einem Blitz getroffen werden kann, sind die interne optische Faser und das von ihr getragene Lichtsignal von Natur aus immun gegen die elektromagnetischen Störungen (EMI) und Überspannungen, die mit einem Blitz einhergehen.
  3. Anfälligkeit elektronischer Sensoren: Elektronische Sensoren hingegen arbeiten, indem sie elektrische Signale erzeugen und verarbeiten. Diese elektrischen Schaltungen sind äußerst anfällig für die intensiven elektromagnetischen Felder, Stromstöße und Spannungsspitzen, die ein Blitzeinschlag erzeugt und die Fehlfunktionen, Schäden oder einen Totalausfall verursachen können.

Daher bleibt der Kernvorteil der faseroptischen Technologie – ihre Immunität gegen elektromagnetische Störungen – auch mit Metallgehäuse erhalten, was sie von Natur aus robuster gegen Blitzeinschläge macht.

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