Warum müssen in MRT-Umgebungen nicht-magnetische Verpackungsmaterialien ausgewählt werden?
In MRT-Umgebungen sind nicht-magnetische Verpackungsmaterialien entscheidend, da die starken Magnetfelder, die bei der Magnetresonanztomographie (MRT) eingesetzt werden, mit ferromagnetischen oder paramagnetischen Materialien wechselwirken würden. Diese Wechselwirkung kann zu Folgendem führen:
- Bildartefakte: Magnetische Materialien verzerren die Homogenität des Magnetfeldes und erzeugen Verzerrungen oder dunkle Flecken in den MRT-Bildern, was die Diagnose schwierig oder unmöglich macht.
- Sicherheitsrisiken: Ferromagnetische Materialien können unter dem Einfluss des starken Magnetfeldes zu gefährlichen Geschossen werden und stellen ein Risiko für Patienten und Personal dar.
- Erwärmung: Magnetische Materialien können sich aufgrund induzierter Wirbelströme in sich schnell ändernden Magnetfeldern erwärmen und potenziell Verbrennungen verursachen.
OFSCN® Faser-Bragg-Gitter (FBG)-Sensoren sind von Natur aus unempfindlich gegenüber elektromagnetischen Störungen (EMI), da sie vollständig dielektrisch sind. Dies macht sie ideal für den Einsatz in Umgebungen mit starken elektromagnetischen Feldern wie der MRT, da das Messprinzip selbst von Magnetfeldern unbeeinträchtigt bleibt. Für jedes FBG-Sensorsystem, das in einem MRT-Scanner eingesetzt wird, müssen seine Verpackung und alle anderen zugehörigen Komponenten jedoch weiterhin aus nicht-magnetischen Materialien gefertigt sein, um die MRT-Kompatibilität zu gewährleisten, Bildstörungen zu vermeiden und die Sicherheit zu erhalten.
Weitere technische Details zu unseren FBG-Sensoren, einschließlich ihrer EMI-Immunität, finden Sie auf unserer Website:
OFSCN® Faser-Bragg-Gitter-Dehnungssensor
