Die Rolle von optischen Splittern in FBG-Systemen

Wie kann ein 1xN-Splitter einen einzelnen physischen Kanal eines Interrogators auf mehrere Gruppen von Messpunkten erweitern?

Ein 1xN-Glasfasersplitter erweitert einen einzelnen physikalischen Kanal eines Interrogators auf mehrere Gruppen von Messpunkten, indem er die Lichtquellenausgabe des Interrogators in N getrennte Pfade aufteilt. Jeder dieser N Pfade kann dann mit einer unabhängigen Gruppe von Glasfaser-Bragg-Gitter-Sensoren (FBG) verbunden werden.

Der Interrogator sendet ein Breitbandlichtsignal in den Splitter. Der Splitter verteilt dieses Signal dann an jede der N angeschlossenen FBG-Sensor-Gruppen. Die von den FBG in jeder Gruppe reflektierten Wellenlängen laufen durch den Splitter (oder einen entsprechenden Kombinationsmechanismus) zurück zum Interrogator. Um eindeutige Messungen zu gewährleisten, ist ein strenges Wellenlängendesign unerlässlich. Das bedeutet, dass jeder FBG-Sensor oder jede Sensor-Gruppe, die an einen anderen Ausgang des Splitters angeschlossen ist, innerhalb eines eindeutigen, nicht überlappenden Wellenlängenbereichs arbeiten muss. Dies ermöglicht es dem Interrogator, die Signale von mehreren Sensor-Gruppen so zu identifizieren und zu verarbeiten, als befänden sie sich auf getrennten Kanälen. Dadurch wird effektiv die Anzahl der Messpunkte, die über einen einzigen physischen Kanal zugänglich sind, vervielfacht, was die Gesamtsystemkosten für große Einsätze erheblich senken kann.

Für solche Anwendungen werden häufig

OFSCN® Glasfasersplitter
verwendet.

Hier ist ein Standardbild eines OFSCN® Glasfasersplitters: