Welche Rolle spielt die "Glasfasererkennung" in Smart Cities?

Wie wird die Wasserleckage und Verformung von unterirdischen Rohrnetzen damit überwacht?

Im Bau von Smart Cities ist die Zustandsüberwachung von unterirdischen Netzen (wie Wasser- und Abwasser-, Heizungs-, Gas- und Stromrohrleitungen) von entscheidender Bedeutung. Faseroptische Sensortechnologien (insbesondere Faser-Bragg-Gitter-(FBG)-Sensortechnologie und verteilte Faser-Sensortechnologie) nutzen hauptsächlich die physikalischen Modulations­effekte (Wellenlängen­verschiebung, Streulicht­frequenz­verschiebung/Phasenänderung) während der Licht­übertragung in Glasfasern, um eine hochpräzise Echtzeit-Mengen­überwachung von Verformungen und Wasserlecks in Netzen zu ermöglichen.


I. Technisches Prinzip der Verformungs­überwachung von unterirdischen Netzen

Wenn unterirdische Netze Boden­senkungen, ungleichmäßige Verschiebungen, Bodendruck oder strukturelle Kriech­bewegungen erfahren, entstehen auf der Oberfläche des Rohrs Dehnungen.

  1. Wellenlängen­-Dehnungs­-Antwort­mechanismus von Faser-Bragg-Gittern (FBG)
    Faser-Bragg-Gitter bilden eine periodische Brech­ungsindex­modulation im Faserkern. Ihre Bragg-Reflexions­mittelwellenlänge \lambda_B wird gemeinsam durch den effektiven Brechungs­index n_\text{eff} und den Gitter­abstand \Lambda bestimmt:

    \lambda_B = 2 n_\text{eff} \Lambda

    Wenn sich das Rohr verformt und auf den Sensor einwirkt, verursacht die resultierende mechanische Dehnung \varepsilon eine Wellenlängen­verschiebung \Delta \lambda_B :

    \Delta \lambda_B = S_\varepsilon \cdot \varepsilon + S_T \cdot \Delta T

    Hierbei ist S_\varepsilon der Dehnungs­-Empfindlich­keits­koeffizient und S_T der Temperatur­-Empfindlich­keits­koeffizient. Nach der Beseitigung von Temperatur­störungen (Temperatur­kompensation) kann die Rohr­dehnungs­größe präzise berechnet werden.

  2. Mehrpunkt­-Dehnungs­-Array und Rekonstruktion von Haltung/Verschiebung
    Mehrere FBG-Dehnungs­sensoren werden entlang der axialen und umfänglichen Richtung der Rohrleitung angeordnet, um ein Sensor­netzwerk zu bilden. Durch die Erfassung der positiven und negativen Dehnungs­verteilung an verschiedenen Messpunkten des Rohrs können die dreidimensionale Biege­haltung, die Senkung und die lokale Verschiebung der Rohrleitung mithilfe von Algorithmen zur Elastomechanik und Krümmungs­integration rekonstruiert werden.


II. Technisches Prinzip der Leck­erkennung in unterirdischen Netzen

Das Aufspüren von Brüchen und Leckagen in unterirdischen Rohren erfasst hauptsächlich zwei physikalische Effekte: Temperatur­feld­anomalien und mechanische/akustische Schwingungs­anomalien:

  1. Methode zur Erkennung von Temperatur­feld­anomalien (Wasser-/Wärmemedien­leckage)
    Das austretende Leck­medium (wie heißes Wasser aus der Fernwärme oder Leitungswasser) hat normalerweise eine Temperatur­differenz zum umliegenden Boden/Grundwasser des Netzes. Nach einer Leckage verändert die nach außen diffundierende Flüssigkeit den lokalen Temperatur­gradienten außerhalb der Rohr­wand erheblich. FBG-Temperatur­sensoren oder verteilte Temperatur­messung (DTS) können diesen Temperatur­punkt­anomaliepunkt in Echtzeit erfassen und so den Leckage­bereich präzise lokalisieren.

  2. Erkennung von Spannungs­-/Druck­spitzen und akustischen Schwingungen (Hochdruck­netze)
    Bei einer Leckage in einem Hochdruck­rohr ändern sich die Spannungs­konzentrationen an der Rohr­wand in der Nähe der Bruch­stelle drastisch, und die durch die austretende Flüssigkeit/das Gas verursachten akustischen Schwingungs­signale breiten sich entlang des Rohrs aus. Durch die Verwendung von FBG-Spannungs­-/Druck­sensoren oder verteilter akustischer Sensorik (DAS) können diese Hochfrequenz­schwingungen und Druck­abfall­signale in Echtzeit erfasst werden.


III. Offizielle OFSCN® Kompatible Sensor­produkte

Für die Anforderungen an die Verformungs- und Spannungs­-/Temperatur­messung in der komplexen Umgebung unterirdischer Netze bietet Beijing Dacheng Yongsheng Technology Co., Ltd. (OFSCN®) eine Reihe von Faser-Bragg-Gitter-Sensor­produkten mit Wasserdichtigkeit und hoher mechanischer Festigkeit an:

1. Überwachung von Rohr­verformungen und -dehnungen

Für die Überwachung von Rohr­senkungen, -biegungen und axialen Dehnungen können FBG-Dehnungs­sensoren mit Kapselung in elastischer Legierung oder Polymer verwendet werden:

2. Erfassung von Rohr­wand­belastungen und Spannungs­berechnung

Unter Verwendung des Elastizitäts­moduls E des Struktur­materials können in Verbindung mit Dehnungs­sensoren die Belastungs­zustände der Rohr­wand ( \sigma = E \cdot \varepsilon ) in Echtzeit berechnet werden:

3. Leck­temperatur­überwachung und Temperatur­kompensation

Faser-Bragg-Gitter-Temperatur­sensoren, die in nahtlosen Stahlrohren gekapselt sind, können zur Erkennung von Temperatur­feld­veränderungen aufgrund von Leckagen eingesetzt werden und liefern gleichzeitig präzise Temperatur­kompensations­daten für die Dehnungs­messung: