Warum benötigen OFSCN®-Sensoren keine zusätzliche externe Ummantelung?

Viele Sensoren benötigen Kunststoffschläuche zum Schutz. Warum kann das Edelstahlgehäuse von OFSCN direkt mit dem Medium in Kontakt kommen?

OFSCN®-Sensoren, insbesondere solche mit einem Gehäuse aus Edelstahl, sind aufgrund ihrer robusten Verkapselungstechnologie für den direkten Kontakt mit dem Medium ausgelegt. Dies macht zusätzliche externe Ummantelungen wie Kunststoffschläuche überflüssig.

Die Hauptgründe dafür sind:

  1. Nahtlose Metallverkapselung: OFSCN®-Sensoren verwenden häufig eine nahtlose Stahlrohrverkapselung (z. B. Edelstahl, Legierung). Dieses Design bietet einen inhärenten mechanischen Schutz gegen Beschädigungen, Korrosion und Druck, was sie für raue Umgebungen geeignet macht.
  2. Hohe Temperaturbeständigkeit: Im Gegensatz zu Kunststoffschläuchen, die bei erhöhten Temperaturen versagen, ermöglicht die Metallverkapselung den Sensoren, hohen Temperaturen (z. B. bis zu 300 °C oder bei speziellen Versionen sogar höher) standzuhalten, ohne Leistung oder Integrität zu beeinträchtigen.
  3. Eliminierung von Kriechen und Degradation: Bei Dehnungssensoren kann die herkömmliche einklebbare Verkapselung oder Kunststoffummantelung im Laufe der Zeit, insbesondere bei wechselnden Temperaturen, Kriechen aufweisen, was zu Messungenauigkeiten führt. Die direkte Metallverkapselung der OFSCN®-Sensoren eliminiert diese Probleme und gewährleistet langfristige Stabilität und Genauigkeit.
  4. Chemische Beständigkeit: Die Wahl von Edelstahl oder anderen Legierungen bietet eine überlegene Beständigkeit gegenüber verschiedenen chemischen Medien, die Kunststoffummantelungen normalerweise angreifen würden.

Beispielsweise nutzen der

Verkapselter FBG-Dehnungssensor aus Legierung von OFSCN®
und der

FBG-Temperatursensor von OFSCN® für 300 °C

diese Technologie für Anwendungen, die direkten Kontakt in anspruchsvollen Umgebungen erfordern.

Hier sind einige Standardbilder, die das robuste Design veranschaulichen: