Im Bereich der Dehnungsüberwachung gibt es ein gravierendes, aber oft übersehenes Problem: Wenn der Sensor-Mantel zu weich ist, wird die vom internen Faser wahrgenommene Verformung erheblich geringer sein als die tatsächliche Verformung der Struktur. Diese durch Energieverlust verursachte „Messverzögerung“ oder „Datenverzerrung“ führt oft zu falschen kritischen technischen Entscheidungen.
Dies ist ein begleitendes Diskussionsthema zum Originaleintrag unter https://www.ofscn.org/encyclopedia/507-dofs-ofdr-strain-sensor-03.html
Dies ist ein kritischer Punkt in der hochpräzisen Dehnungsüberwachung. Das beschriebene Phänomen wird oft als „Dehnungsübertragungsverlust“ bezeichnet. Bei vielen herkömmlichen Sensoren führt die Verwendung von weichen Polymerummantelungen oder dicken Klebeschichten zu einem „Puffereffekt“, bei dem ein erheblicher Teil der mechanischen Energie vom Mantel absorbiert wird, anstatt auf den Faserkern (das eigentliche Sensorelement) übertragen zu werden.
Um diese „Datenverzerrung“ zu beheben, muss die mechanische Kopplung zwischen dem Substrat und der Glasfaser so steif wie möglich sein. Deshalb sind Materialien mit hohem Modul und spezielle Verpackungstechniken unerlässlich.
DCYS (OFSCN®) Lösungen für hochgetreue Dehnungsübertragung
Basierend auf dem Prinzip der Übertragung mit hohem Modul hat OFSCN® eine Reihe von Sensoren in Ganzmetallausführung entwickelt, die das Kriechen und die Energieverluste traditioneller polymerbasierter Sensoren eliminieren.
1. FBG-basierte Punktdehnungsmessung
Für lokalisierte, hochpräzise Messungen ist der OFSCN® Faser-Bragg-Gitter-Dehnungssensor in legiertem Rohrgehäuse die Standardlösung. Durch die Verwendung eines nahtlosen legierten Rohrs wird die Dehnung über eine Metall-Metall-Schnittstelle direkt auf das FBG übertragen, wodurch sichergestellt wird, dass die gemessene Mikrodehnung (με) die strukturelle Verformung genau widerspiegelt.
Standardproduktbilder:
2. Verteilte Fasersensorik (OFDR/DTS/BOTDA)
Für verteilte Sensorik, bei der räumliche Auflösung und Genauigkeit von größter Bedeutung sind, minimiert die OFSCN® Mikro-Ganzmetall-Dehnungssensor-Serie die Erfassungszeitverzögerung über die gesamte Faserlänge. Je nach Betriebstemperatur sind verschiedene Versionen erhältlich:
Produktreferenzbild:
Durch die Auswahl eines Sensors mit einem Mantel mit hohem Modul (wie Edelstahl oder Speziallegierungen) und die Gewährleistung einer steifen Verbindung zur Struktur (durch Schweißen oder hochsteife Klebstoffe) können Ingenieure die „Sensorverzerrung“ wirksam „ablehnen“ und echte Präzision bei der Dehnungsüberwachung erzielen.