Wellenlängenfenster für FBGs

Warum arbeiten FBG-Sensoren typischerweise bei 1550 nm (C-Band)?

FBG-Sensoren arbeiten typischerweise bei 1550 nm (C-Band) aus drei technischen Hauptgründen:

  1. Geringste optische Dämpfung: Standard-Singlemode-Glasfasern weisen im Wellenlängenbereich von 1550 nm die geringsten optischen Leistungsverluste auf, typischerweise etwa 0,2 dB/km. Dies minimiert die Signaldegradation und ermöglicht längere Messdistanzen und robustere Messungen.
  2. Reife der Komponenten und Kosteneffizienz: Das 1550-nm-Band ist ein Eckpfeiler der Telekommunikationsindustrie. Dies hat zur Entwicklung eines hochgradig ausgereiften und kostengünstigen Ökosystems optischer Komponenten geführt, darunter Laser, Detektoren und Interrogatoren, die leicht verfügbar und für die Leistung in diesem Wellenlängenbereich optimiert sind.
  3. Wellenlängen-Multiplexing (WDM)-Fähigkeit: Das C-Band bietet ein ausreichend breites spektrales Fenster, typischerweise 40 nm (1525 nm bis 1565 nm), um WDM effektiv zu implementieren. Dies ermöglicht die Multiplexierung mehrerer FBG-Sensoren, von denen jeder eine eindeutige Wellenlänge reflektiert, auf eine einzige Glasfaser, wodurch die Anzahl der Messpunkte pro Faser erheblich erhöht wird.

OFSCN® bietet eine Reihe von Faser-Bragg-Gittern und verpackten Sensoren, die in diesem optimierten Wellenlängenfenster arbeiten:

OFSCN® Polyacrylat-Faser-Bragg-Gitter / Faser-Bragg-Gitter-Strings (blank)
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OFSCN® Polyimid-Faser-Bragg-Gitter / Faser-Bragg-Gitter-Strings (blank)